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Mit dem Anstoss der Debatte um die Integrationsproblematik in einigen Brennpunkten hat die KWGP einen wichtigen Beitrag zur allgemeinen politischen Diskussion getan.
Am 16.9. erschien in allen größeren Zeitungen des Kreises ein Bericht über die Äußerungen von KWGP-Fraktionsvorsitzendem Schalhorn und Fraktionsmitglied D. Malcherczyk. Hierzu einige Anmerkungen:
Herr Malcherczyk sagte, der Islam sei nicht mit dem Grundgesetz vereinbar, mehr nicht. Ich kenne Herrn Malcherczyk inzwischen ganz gut, er war lange Zeit im Bereich der sozialen Fürsorge tätig, ein Mann des Friedens und der Verständigung. Das islamische Recht basiert auf den Worten Mohammeds, es wird gepflegt von den Hütern einer bestimmten Religion, eben dem Islam. Diese Hüter können nicht abgewählt werden, auch nicht wenn ihnen - wie im Iran - Wahlfälschungen nachgewiesen werden können. Demokratie im westlichen Sinne ist explizit unerwünscht. Auch in Europa gab es vor Jahrhunderten eine Zeit, wo die Kirchen erhebliche politische Macht besaßen. Das waren die schwärzesten Zeiten der Kirche und Europas! Erst vor wenigen Jahren hat Papst Paul mit seinem “Mea culpa” um Vergebung gebeten. Kirche im Westen sollte heute Gemeinschaft auf Augenhöhe sein, in religiösen und gesellschaftlichen Dingen. Kirche in islamischen Staaten ist heute noch Scharia: Steinigen, Hände abhacken, Frauen ohne Schulbildung und Führerschein! Ich hoffe, die Kritiker der Äusserungen der KWGP Mitglieder halten die Scharia nicht für ein modernes, anzustrebendes Rechtswesen. Nicht weit entfernt von der Scharia sind “Ehrenmorde”. Mir wird schlecht, wenn jemand diese primitivste, hinterhältigste Art archaische Gesellschaftsformen zu bewahren als Ehrenmord bezeichnet. Menschen die so etwas machen sind weit ausserhalb unserer Gesellschaft, absolut ehrlos! Muss man dieses widerlichste aller Motive, jemanden zu töten, hier als Ehrenmord bezeichnen, um nicht in die Schusslinie islamischer Kleinkrimineller zu geraten? Der KWGP wurde nachgesagt, sie sei auf den Zug Sarrazin aufgesprungen. Das ist falsch. Bereits im Juni äußerte die KWGP die Forderung, das Integrationskonzept des Kreises erst öffentlich zu diskutieren, bevor hinter dem Rücken der Steuerzahler wieder einmal gewaltige Beträge für etwas ausgegeben werden für etwas, dessen Erfolg zweifelhaft ist. Kürzlich hörte man, dass Sprachkurse für Immigranten für Monate ausgebucht wären, es fehle an öffentlichen Zuschüssen. Wenn ich recht informiert bin sind lediglich die Sprachkurse ausgebucht, die kostenlos von der Verwaltung angeboten werden. Kostenpflichtige zum Preis von € 100.-- sind durchaus zu haben. Können Sie, lieber Leser, sich vorstellen, in ein Land einzuwandern, und dort nicht die Sprache zu lernen, weil man Ihnen ein Zuschuss von € 100.-- vorenthält? In vielen Großstädten Deutschlands gibt es inzwischen ganze Enklaven mit “Personen mit Migrationshintergrund” die von finanzieller Unterstützung des Staates leben. Gut durchorganisiert, mit dem Ziel hier in der sozialen Hängematte Platz zu nehmen. Das hier verlorene Geld fehlt an anderen Punkten, bei Menschen in realen Notlagen. Kirsten Heisig, ehemalige Berliner Jugendrichterin, hat diese haarsträubenden Zustände in ihrem Buch “Das Ende der Geduld” detailgenau geschildert. Frauen haben meiner Meinung nach eher eine Tendenz zu Diplomatie und Zurückhaltung. Frau Heisig war kein Springerstiefel bewehrter Flachsinnsnazi! Sie war eine stille, resolute Frau, der nach Jahren intensiven Umganges mit Tätern aus dem islamischen Umfeld der Kragen geplatzt ist. Sie hat Selbstmord gemacht. Vielleicht wurde sie auch von ein paar Besuchern ganz vorsichtig angefasst und an ihre Wohnzimmerdecke gehängt. Feinde hatte sie durch ihren Beruf reichlich.
Der Islam ist nicht an allem schuld, das hat auch keiner gesagt. Aber der Islam in den Ländern, wo er fundamentalistisch betrieben wird und in den oben angesprochenen Enklaven in unserer Gesellschaft ist tatsächlich nicht vereinbar mit den Werten der westlichen Welt.
In Deutschland leben hunderttausende Moslems in Einklang mit dem Grundgesetz und dem Islam. Sie sind wichtige Räder im wirtschaftlichen und sozialen Getriebe Deutschlands. Ihnen gilt unsere vollständige Sympathie und Solidarität. Falls jemand aus diesem Kreis nach dem Lesen des vorliegenden Textes sich noch durch die Äußerungen der KWGP Mitglieder beleidigt fühlt, entschuldigen wir uns bei ihm.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Ihde KWGP Fraktionsmitglied
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